TRAVEL || OH LISSABON

TRAVEL || OH LISSABON

Einen guten Überblick über die Hauptstadt Portugals bekommt man laut einem 0815 Reiseführer in einer Rundfahrt der Tram 28. Die Wahrheit: wir sind fast drei Stunden angestanden. Und ja, es hat sich trotzdem gelohnt. Die Straßenbahnfahrt an sich ist wirklich ein Erlebnis. Die Tram gleitet scheinbar durch kleine Gassen, die viel zu eng wirken. Vorbei an riesigen Kirchen und pompösen Statuen, dessen Namen für uns unaussprechbar sind.

Lissabon City (3)

Gemerkt haben wir uns die zwei wichtigsten Punkte der Route:

Bei der wunderschönen weiß – blauen Kirche “Igreja da Sao Vicente de Fora” findet jeden Dienstag und Sonntag zwischen 6h und 13h ein genialer Flohmarkt statt. Und gegenüber der Station “Martim Moniz” ist unser All time Favourite – Restaurant. Bestellt den Schwertfisch, dazu einen einheimischen Weißwein und genießt. Wir waren zweimal dort essen. Das will was heißen bei unseren verwöhnten Gaumen ;-).

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Rostrote Dächer, verwinkelte Gassen. Im Bezirk Alfama lohnt es sich ein paar Stunden für einen Spaziergang einzuplanen. Es gibt mehrere Terassen auf denen sich die Lissabonner zu einem Sundowner treffen. An fast jeder Ecke findet ihr außerdem gute und preiswerte Restaurants.

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Bunte Mosaikkacheln,  genannt Azulejos zieren die ganze Stadt und bringen sie zum Strahlen. Auf dem Großteil der Fassaden in Lissabon kann man sie bewundern. Die Mosaike waren unser liebstes Fotoobjekt – sozusagen das bestbezahlteste Model der Stadt. Trotz ihrer Schönheit: Finger weg! Rund 20% der antiken Kacheln wurden in den letzten Jahren von Dieben herausgeschlagen. Gekauft werden sie überwiegend von Touristen.

Neben den farbenfrohen Steinen kann man sich nicht an den außergewöhnlichen Graffiti sattsehen.Doch warum? Nach einem Erdbeben 1755 hatte Lissabon nicht Geld für die Sanierung der Häusermauern. Es wurden Künstler beauftragt, die Mauern mit Graffiti zu verschönern. sind nicht mit den Hobby – Gangssingns am Donaukanal zu vergleichen. Wir waren so begeistert, dass wir kein ordentliches Foto für euch haben.

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Die Pastéis de nata sind nicht ohne Grund die traditionelle Süßspeise der Portugiesen. Außen warmer, weicher Blätterteig. Innen eine Mischung aus Eigelb, Zucker, Mehl, Milch und Vanilleschote. Ihr seht Frauen und Männer mit orgasmusähnlichen Gesichtern herumlaufen? In ihren Mündern befindet sich gerade besagtes Törtchen.

Unser vielleicht bester Geheimtipp: Im Stationsbereich der Ubahn – Station “Alameda” befindet sich eine unauffällige Bäckerei, “Sabores do Metro”. Dort bekommt ihr mindestens genau so gute Pastéis de nata wie in dem berühmten Shop “Pasteis de Belem” – nur billiger, abgefuckter und ohne Anstehen. Kein SchnickSchnack, kein Schnösel, nur ein foodgasm.

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Der Bezirk “Bairro Alto” hat einiges zu bieten. Tagsüber seid ihr dort mit Sightseeing und Shopping bestens aufgehoben. Nachts verwandeln sich die mit Girlanden geschmückten Straßen in ein Feierparadies. Dutzende Bars reihen sich einander. Menschen von überall treffen sich und quatschen ungezwungen miteinander.  Jede Eingangstür bietet eine neue kleine Welt. Von Funk und Hip Hop bis zum traditionellen Fado und Live Musik ist alles dabei. Rebecca und Lara im Wonderland.

Weiter ging es für uns in den Lux Club. Nicht umsonst der meist gehypteste Club Lissabons. 3 Stockwerke jeweils mit einer riesigen Terrasse inklusvie Meerblick. Ultimative DJs. Eine extravagante Einrichtung. Unbedingt hinschauen.

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Manchmal hat man einfach Glück. Weiter im gleichen Bezirk waren wir auf der Suche nach einem guten Lunch haben wir einen noch besseren Laden entdeckt. Der Vintage – Store heißt passenderweise “El Dorado”. Die Schuhe, die Taschen, ein echtes Paradies! Und je länger wir drinnen waren, desto mehr haben wir entdeckt. Jeder der uns kennt weiß, dass wir zu Shopping – Exzessen neigen. Wir mussten uns also irgendwann bremsen. Natürlich nicht ohne mit 4 Schätzen raus zu gehen. Die werden wir euch  in den nächsten Fashion – Posts vorstellen. Und wir versprechen euch nicht zu viel: sie sind mehr als geil.

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Unsere letzten Tage in Lissabon haben wir in einem Airbnb – Schmackerl verbracht. Die Wohnung ist nicht privat, sondern ein kleines und feines Hostel. Jedes Zimmer hat seinen eigenen Charme und wir waren positiv überrascht. Die liegt in einem untouristischen Viertel der Stadt. Guten Kaffee gibt es für 50 Cent, schiefe Blicke der Anwohner gratis 😉 Wer eine Unterkunft mit einem top Preis – Leistungsverhältnis sucht ist hier also richtig.

 

 

DANKE LISSABON,

WIR SEHEN UNS WIEDER.

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