MEXIKO || TULUM TRAVEL GUIDE

MEXIKO || TULUM TRAVEL GUIDE

Tulum ist für Mexiko-Interessierte eine Muss. Hier kann man Wochen verbringen, ohne das Langeweile aufkommt. Wir zeigen euch die schönsten Spots. Ob Cenoten, Schildkröten-Tauchen, Beach-Parties oder endlose Strände – Tulum hat alles, was das Herz begehrt. 

Reiseführer Tulum

Für Abenteurer: Ein Fahrrad ausleihen und damit über den Highway 50 Minuten zur Gran Cenote fahren. Dort wird erst einmal unter der Dschungeldusche der Schweiß abgeduscht. Nehmt euch mindestens einen halben Tag für die Cenote frei, denn die Oase lädt zum Verweilen ein. Beim Schnorcheln oder Tauchen vergeht die Zeit wie im Flug.  Im Wasser befinden sich einige Fische und Schildkröten, die sehr zutraulich sind. Der Besuch dieser Cenote ist auch für Kinder geeignet, da es einen Bereich mit Sand und geringer Wassertiefe gibt. Gegen eine Gebühr werden bei Bedarf Spind, Schnorchel, Schwimmweste und Taucherausrüstung zur Verfügung gestellt. Das kleine Café bietet sehr gute Tortas und TacosUnser Tipp: Vor allem am späten Nachmittag ist man dort fast alleine.

Reiseführer Tulum

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Restaurants: Unsere Nummer 1 Food-Empfehlung ist das Tacos al pastor auf der Hauptstraße Tulums. Ihr habt Glück, wenn ihr noch einen der begehrten Plätze ergattert. Vor allem Einheimische genießen hier die typisch mexikanische Küche. “Typisch” heißt natürlich wie immer: Teig, Teig, Teig. Es gibt eben einen Grund, warum die Mexikaner alle (na gut, sagen wir mal 90%) übergewichtig sind. Kohlenhydrate in der Verbindung mit einer guten Portion Fett bilden die Grundlage jedes Essens. Aber kein Wunder, es schmeckt ja auch himmlisch gut. Unschlagbar ist auch das Preis-Mengen-Verhältnis. Billiger ist auch Selberkochen nicht. Also, worauf wartet ihr noch?

Abgesehen vom Tacos al pastor gibt eine gute Auswahl an vegetarischen und veganen Retsaurants. Dies wird auch nicht verheimlicht und die Shops sind deswegen an den Schildern “Vegan” zu erkennnen. Ein weiterer Tipp sind die Food Trucks, die Abends am Straßenrand stehen. Einfach alles mal durchprobieren. Noch nie hat verschimmelter Mais (ja, das ist tatsächlich ein mexikanisches Gericht) so köstlich geschmeckt. Essensgelüste aller Art können in Tulum also zur vollsten Zufriedenheit gestillt werden.

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Unbedingt anschauen: Die Stadt an sich ist nicht besonders schön und ist wohl keine Sehenswürdigkeit. Doch rund um Tulum gibt es wahnsinnig viel zu entdecken. Am Bekanntesten sind die Maya Ruinen von Tulum. Und das nicht unbedingt aus architektonischen Gründen, die Maya bauten weit beeindruckendere Stätten in Mexiko, sondern wegen ihrer einzigartigen Lage. Die Ruinen liegen direkt am Meer. Nach einem Tag mit mexikanischer Geschichte und Tierbeobachtungen kann man sich also direkt vor Ort im Meer abkühlen. Badesachen nicht vergessen! Unser Tipp: entweder vor 10:30 Uhr oder erst ab 16 Uhr ankommen. Die Schlange ist sonst sehr, sehr lang und man steht in der prallen Sonne.

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Einfach mal die Seele baumeln lassen:  Für einen entspannten Strandtag bietet Tulum einige Orte. Wir besuchten den Strandabschnitt El Paraíso, der eher touristisch ist. Vor allem in der Nebensaison ist davon aber nicht viel zu spüren. Wenn der Hunger kommt, geht es in das La Vita e Bella direkt am Strand. Die Preise sind etwas höher, aber das Essen (unbedingt die Pizza probieren!) ausgezeichnet. Als Dessert empfiehlt sich die hausgemachte Panna Cotta mit Erdbeeren. Das Restaurant gehört zu einem sehr schönen Hotel, das wir euch ebenso absolut weiterempfehlen können.

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Das besondere Erlebnis: Schwimmen mit Schildkröten. In Akumal, einem Ort zwischen Tulum und Playa del Carmen, wurden um die 50 Meeresschildkröten angesiedelt. Die billigste Variante ist es, mit einem Collectivo hinzukommen. Die Fahrt dauert ungefähr eine halbe Stunde und kostet 30 Pesos pro Person, umgerechnet 2,50€. Dort unbedingt alle Tourguides ignorieren und alleine ins Wasser gehen. In Playa del Carmen erlebten wir übrigens ein noch beeindruckenderes Tauchen mit Schildkröten, ganz ohne Guides und wilde Amerikaner. Den Beitrag dazu werden wir euch hier noch verlinken.

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Und wo kann man überhaupt Übernachten? Wir haben bei Couchsurfing unser Glück gefunden. Unser Host vermietet normalerweise an zahlende Gäste. Bleibt jedoch ein Zimmer frei, sind Couchsurfing-Gäste, also Übernachtende for free, herzlich willkommen. In Tulum gibt es eine sehr große Auwahl an Hosts. Mit einer freundlichen und detailierten Nachricht bekommt man viele positive Antworten. Wer nicht couchsurfen möchte, für den bietet Tulum eine vielfältige Auswahl an Hostels.

Dance all night: Wer einen ereignisreichen Tag in Tulum gebührend abschließen will, findet auf  Facebook alle Termine für die nächtlichen Beach Parties. Und wir können euch versprechen: die habens drauf ;-). Mehr über unsere persönliche Zeit in Tulum findet ihr in diesem Beitrag.

 

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