CAREER || DIE PERFEKTE BEWERBUNG IN 1,2,3

CAREER || DIE PERFEKTE BEWERBUNG IN 1,2,3

Neues Jahr, neuer Job? Wenn du bereit für den nächsten Schritt auf der Karriereleiter bist, haben wir die Tipps für deine Bewerbung parat. Lebenslauf, Motivationsschreiben und das Bewerbungsgespräch sind für dich ab jetzt kein Problem mehr. 

 Lebenslauf 

Dein Lebenslauf sollte kurz gehalten sein. Denke immer daran: Die Human Ressources Abteilung bekommt hunderte Bewerbungen, die alle durchgearbeitet werden müssen. In der Kürze liegt also tatsächlich die Würze. Enthalten sind: Foto, Daten (Vollständiger Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum), deine akademische Laufbahn, die Aufzählung deiner bisherigen Berufs- und Praktikumserfahrung und deine Interessen.

Dein Foto muss professionell aussehen. Pass dein Outfit an den gewünschten Job an. Ein Hemd geht für fast alle Branchen. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Wähle einen hellen, neutralen Hintergrund. Probiere ruhig verschiedene Positionen aus: mit Lächeln, Kopf schief etc. und schaue dir auf der Kamera an, wie du am Besten rüber kommst. Ein überteuertes Studio kannst du dir ruhig sparen, wenn du eine talentierte Person in deinen Umfeld hast, die du in Wein bezahlen kannst.

Ich zähle in meinem Lebenslauf nicht wirklich alle Berufserfahrungen auf. Ich denke nicht das Kreativ Agentur XY interessiert, dass mein 18jähriges ICH ein paar wilde Monate als Verkäuferin bei Tally Weijl erlebte. Dafür führe ich jene Tätigkeiten bei Stellen auf, die auch für meinen möglichen Arbeitgeber wichtig sind.

Motivationsschreiben 

Vorbereitung ist das A und O. Informiere dich umfangreich über das Unternehmen, bei dem du dich bewirbst. Hier ist die Regel: Qualität vor Quantität. Bewirb dich nicht in der halben Stadt bei jeder Jobausschreibung, die auch nur ansatzweise zu dir passt. Entscheide dich anfangs für maximal fünf Stellenagebote, die dich wirklich ansprechen. Informiere dich nun über die Firma. Heißt: Unternehmensphilosophie, Geschichte, Entwicklung, Schwerpunkte. Sauge jede Information auf und nutze dafür jedes soziale Netzwerk, dass die Firma betreibt. Während dieses Schrittes kann es dazu kommen, dass dir die Firma nicht mehr sympathisch ist. Sollte es soweit kommen: Bewerbung abbrechen.

Dein Motivationsbeschreiben muss folgende Fragen beantworten:

Wer bist du und was machst du derzeit?

Warum bewirbst du dich genau bei diesem Unternehmen?

Welche Qualifikationen bringst du mit? Welchen Nutzen haben diese für das Unternehmen?

Was sind deine Ziele und deine Motivation dafür, in genau diesem Job zu arbeiten?

Einladung zum Gespräch – und nun? 

Ruhe bewahren. Der Lebenslauf ist gut angekommen und auch dein Motivationsschreiben hat überzeugt. Es gibt verschiedene Arten von Bewerbungsgesprächen. Manche bestehen nur aus einem persönlichen Gespräch, andere auch aus Tests. Ebenso gibt es Skype- und Telefoninterviews. Obwohl ich, wenn räumlich möglich, sehr dazu rate persönlich vorbei zu kommen. Denn nicht nur die Arbeitgeber bekommen so einen besseren Eindruck von dir, sondern auch du merkst vor Ort besser, ob du dich wohlfühlst. Denk immer daran: Nicht nur das Unternehmen sucht einen passenden Mitarbeiter, auch DU suchst einen passenden Job.

Ziehe dir auf jeden Fall etwas an, dass Bequemlichkeit und Seriosität vereint. Ein schicker Rock hilft nicht, wenn er beim Sitzen dauernd hochrutscht. Ein schlecht sitzendes Sakko wirkt einfach nicht smart. Schau dir auf Facebook und Co. dort an, wie sich die Mitarbeiter kleiden und passe dich deinem Stil entsprechend an.

Gehe kurz vor dem Termin noch einmal innerlich deinen Lebenslauf durch. Denke dabei vor allem an die oben erwähnten Fragen. Während des Gesprächs solltest du authentisch bleiben. Lügen sind hier natürlich, genau wie in den Unterlagen, ein großer Fehler. Spätestens in deiner ersten Arbeitswoche werden deine neuen Kollegen merken, dass dein „fließend Spanisch“ nichts mehr als „Olá“ hergibt und deine „sehr guten IT-Kentnisse“ gerade einmal Word 2003 beinhalten. Statt Übertreibungen lautet hier die Devise: Selbstbewusstsein und Höflichkeit. Sei dir über deine Fähigkeiten bewusst, ohne übers Ziel hinaus zu schießen.

Oft unterschätzt wird die eigene Körpersprache. Eine gerade Haltung, ein fester Händedruck (fest, nicht aggressiv) und offene Arme sind die Basis. Mehrere Studien haben gezeigt, dass eine gespiegelt Körperhaltung, auf den Gesprächspartner sympathisch wirkt. Hilft auch bei Dates ;-).

Ich habe nun alle drei Teile einer Bewerbung kurz angerissen. Wenn ihr Fragen habt, stellt sie mir sehr gerne in den Kommentaren oder schreibt uns an contact@moresmore.com.

 

 

Über die Autorin

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